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Bei Fine Art Photography sind wir gewohnt, an die grossen Meister wie Ansel Adams, Edward Weston und all die berühmten Pioniere der S/W Fotografie zu denken.

Sie waren die Meister der damaligen Technik und wussten mit den relativ primitiven Mitteln, die ihnen zur Verfügung standen, starke Werke von grosser künstlerischer Qualität zu schaffen. Sie waren Vorreiter ihrer Zeit und haben unzählige Fotografen dazu verführt ihnen nachzueifern. AUch für mich waren sie natürlich bei meinen ersten fotografischen Versuchen starke Vorbilder.

Damals gab es noch keine brauchbaren Belichtungsmesser und die Farbfotografie war noch ganz in den Anfängen. Als die Fotografie zu meinem Beruf wurde, wussten wir oft noch verschiedene Beleuchtungsvarianten mit den grossformatigen Dias oder Negativen schiessen. Wir verbrachten oft ganze Tage in der Dunkelkammer wie die S/W Pioniere.

Die analoge Fotografie hat seit jeher eine riesige Evolution durchgemacht und die digitale Fotografie ist eine richtige Revolution in unserem Bereich. Die analoge Fotografie ist beinahe am Ende, auch wenn es einige Nostalgiker nicht wahr haben wollen. Neue Techniken eröffnen auch neue Arten künstlerischen Ausdrucks. Der moderne Fotograf muss offen sein für all diese jungen Techniken. In der neuen Fotografie ist, zum Beispiel, eine einfache, schnelle und genaue Belichtungsmessung selbstvertändlich und eine perfekte Dunkelkammer-Arbeit wird durch Arbeit am Computer und an modernen Druckern ersetzt. Das digitale Zeitalter macht vieles einfacher, was früher langweilig und zeitraubend war, bringt aber auch manche neue Herausforderung. Heutzutage liegt die Kunst mehr in der Weiterverarbeitung des Bildes.

Stellen wir uns einmal vor mit welchem Vergnügen ein Man Ray die neuen Möglichkeiten begrüsst und angewendet hätte.

Ich stelle die Frage: Soll das, was wir Fine Art Photography nennen, zu einem schönen musealen Reservat für Nostalgiker der frühen Technik werden, oder kann es eine New Fine Art Photography geben, bei der es zwischen Kunst und Fotografie keine Grenzen gibt?
 

Speaking of Fine Art Photography, we normally think of great artists like Ansel Adams, Edward Weston and all the famous pioneers of S/W photography.

They were masters of the technique of their time and they managed to create great piecea of art by using relatively simple instruments. They were ahead of their time and their art encouraged many photographers to follow and imitate them. Also to me they were great examples.

At the time of Adams and Weston, tere were no useful exposure meters and colour photography was in its very beginning.  When I was a young photographer we had to work with different varieties of exposure by using huge slide-formats or negatives. We spent whole days in the darkroom.

Ever since analog photography has evolved to a great extent, but digitaization meant a real revolution to our business. The analog era of photography has almost come to an end, even thougt some nostagic people do not want this fact to be true. New techniques allow other possibilities of creating art. The modern photograph should open up to new techniques. in modern photography for example, a fast, easy and exact exposure measurement goes without saying. Perfect darkroom work is now replaced by computer work and modern printers. The digital era makes things easy which used to be time-consuming and boring. At the same time digitalization also offers new challenges. Nowadays, the art lies moreover in the mastery of the various technical possibilities and especially in the finishing of the picture.

Let us imagine the great pleasure Man Ray would have had if he could have used the new possibilities. He surely would have welcomed digital technology.

So let us ask ourselfves, if Fine Art Photography should be a niche for old-fashioned people or if there can be a New Fine Art Photography in which there are no borders between photography and art?

 

 
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